Modern Creative Jazz

 Als Mitglied von Martin Kratochvíls Formation „Jazz Q“ und von 1967 bis 1969 der „SHQ Combo“ um Karel Velebný spielte Jiři Stivín früh in Spitzenformationen des tschechischen Jazz. Im Prager Ensemble „Quax“ wandte er sich der Avantgardemusik zu. 1968 besuchte Stivín die Royal Avademy of Music und spielte in London auch im Scratch Orchestra von Cornelius Cardew. Nach seiner Rückkehr nach Prag arbeitete er in den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen von Alter bis zu Neuer Musik und Jazz.

 

Stivín spielte weiterhin mit „Jazz Q“ und trat wiederholt als Solist der Big Band des tschechoslowakischen Rundfunks unter Leitung von Václav Zahradník auf; zudem war er wiederholt mit der von Milan Svoboda geleiteten Big Band zu hören.

 

In den 1970er und 1980er gab er auch zahlreiche Solokonzerte. Stivín, der auch als Solist der Flötenkonzerte von Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann bekannt geworden ist, war an Plattenproduktionen mit führenden tschechoslowakischen Kammerorchestern beteiligt.

 

Bekannt ist er nicht nur als Flötenspieler, sondern auch als Flötensammler und kreativer Flötenbauer, der auch aus abwegigen Rohstoffen wie Plastik- oder Metallrohren Flöten konstruiert, die er im Konzert vorstellt. Er wirkt auch als Interpret von Renaissance- und Barockmusik auf Blockflöten.

 

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