WortOrte | Muse Letter | Anna Ribeau

24.02.2023 | 19.00 Uhr


   

 

MuseLetter:

Geballte Frauenpower erwartet uns, wenn zwei Künstlerinnen aufeinander treffen und sich mit Wort und Klang ergänzen.

 

Anna Ribeau ist Wortkünstlerin. In Bremen hat sie ihren WortOrt den „MutHerLeib“ eingerichtet, wie sie ihr Atelier, den Beratungs- und Ausstellungsraum nennt. Das Oberthema bei der Veranstaltung in der Villa Sponte lehnt sich an diese Wortwandlung an: Es ist die Mutterschaft als eine Art MutHerrschaft. Geht es dabei doch um eine Mutterschaft im weitesten Sinne. So braucht es Mut, um Ideen zu gebären, sie zu hegen und pflegen. Die Sinnpoetin wirft Bilder aus Projekten, die sie während der Lockdownzeit kreiert hat, mit einem Beamer in den Raum. Dadurch gibt sie unter anderem Einblick in die sogenannte „StillZeit“ die sie abgehalten hat, indem sie mit Worten an stillgelegte kulturelle Orte gegangen ist. Außerdem folgt eine Lesung aus dem unveröffentlichten Märchenroman dem „Land der verwunschenen Träume“, wo es um die Protagonistin Prinzessin Odilie Odelia von der Ode geht, die so mutig ist, unbequemen Missständen ins Auge zu schauen und diese anzusprechen.

 

 

Johanna Borchert ist Musikerin. Die in Kopenhagen lebende Sängerin und Pianistin hat jahrelang in Bremen gewohnt und hat sich durch ihr musikalisches Schaffen einen Namen gemacht. Sie ist mehrfache Preisträgerin, die unter anderem für ihr Gesangsdebut 2015 einen Jazzecho erhielt. In ihrem letzten Album kreiste sie nun um das Thema des Mutterseins, dass das Geheimnis der Geburt in sich birgt. Sie setzte sich musikalisch mit dem Mysterium des menschlichen Werdens auseinander. An dem Abend bereichert sie die Atmosphäre des WortOrtes durch ihre Klangfarben und dem Spiel auf dem Flügel. Auf dass wir uns beflügeln lassen von einem musisch, musikalisch und poetischen Wort,- und Klanggebilde. Beide Frauen kennen sich seit über 20 Jahren und hatten bereits vor Längerem ins Auge gefasst gemeinschaftlich etwas auf die Bühne zu stellen. Thematisch passte es nun gut, so dass Musikalisches und Poetisches sich ergänzend, den Raum füllen werden um ihn zu einem klingenden WortOrt werden zu lassen.