Ausstellung | Urmutter - Urgestein | 03.03. - 31.03.2019


geöffnet Di., Sa. und So. von 15 - 18 Uhr



Peublo del alma - Dorf der Seele | 15.03.2019 | 20:00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung wird ein Film gezeigt "Peublo del alma - Dorf der Seele" von Rosa Jaisli und Yuliya Tsviatkova mit Livemusik von Jemma Thrussel am Cello.


Die Bremer Bildhauerin Rosa Jaisli zeigt Skulpturen aus Alabasterstein und Papier. Die Themen, die sie in ihrer Arbeit begleiten, sind der Architekturgeschichte entlehnt. Ihr bevorzugtes Material ist Alabasterstein. Die geometrischen Formen, die sie daraus schneidet, glättet und poliert, sind klar und einfach. Es ist die Sprache des Bauens, der erfundenen Architekturstile und Orte. Ein weiteres Naturmaterial, nämlich Lehm, verwendet Rosa Jaisli, um archaische Behausungen zu bauen. 2007 begann sie mit Papier zu arbeiten und fand experimentell eine eigene Formsprache, Papierskulpturen aus Fläche und Volumen zu gestalten. Seit 2017 beschäftigt sich die Künstlerin mit experimentellen Kurzfilmen, um ihren Werken einen neuen Ausdruck zu verleihen.

 

„Das, was ich tue, lehrt mich, wonach ich suche“. Mit diesem Satz spricht der französische Maler und Grafiker Pierre Soulages der Malerin Solveig Janetzke aus Falkensee aus der Seele. In ihren Bildern, die ursprünglich wenig konkret in ihrem Kopf vorhanden sind, sondern sich erst durch das freie Zeichnen mit Kohle entwickeln, fängt die Künstlerin Stimmungen und Gefühle ein, die sich aus ihrem Inneren nach außen drängen und auf dem Papier festgemacht werden. Über die Hinwendung zur Farbe verändern sich während des Malprozesses die Kräfteverhältnisse im Bild und bestimmen deren Ergebnis. Im Laufe der Jahre tauchten immer wieder Frauen in ihren Bildern auf, die archaisch daherkommen und Urmutterfomen aufweisen. „Das beruhigt mich, denn ich verstehe dies als Sehnsucht nach dem Ursprung meines Seins“, erklärt Solveig Janetzke.