Ausstellung | fragil | 04.05-03.06.2018 | 18.00 Uhr

Künstler: Benjamin Beßlich, Akkela Dienstbier, Werner Henkel | Naturkunst

 

Unter dem Titel „Fragil“ zeigen wir von Sonntag, 4. Mai, bis einschließlich Sonntag, 3. Juni, Werke von Akkela Dienstbier, Benjamin Beßlich und Werner Henkel, die sich in verschiedenen Weisen mit dem Thema „Natur und Mensch“ befassen. Die Vernissage findet am Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr statt. Die Laudatio hält Rainer Beßling. Anschließend ist die Ausstellung bis einschließlich Sonntag, 3. Juni, dienstags, sonnabends und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Am Sonntag, 27. Mai, um 16 Uhr findet ein Künstlergespräch statt.

 

Akkela Dienstbier verbindet einfache Portraitfotografien mit Naturdarstellung und echten Naturmaterialien. Dabei bearbeitet sie die Fotografien manuell mit verschiedenen Materialien und Techniken. Das Thema der Zerbrechlichkeit des Lebens, von Natur und Mensch spielen in diesen Bearbeitungen eine wichtige Rolle. Eindrücklich zeigen ihre Arbeiten die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. In großformatigen Bildern aus Glasfaser, Harz und Kunststoff präsentiert die Künstlerin Naturmaterialien in schlichter Ordnung. Die Naturmaterialien strahlen eine starke meditative Präsens aus. Der verwendete Kunststoff wird aus Restmaterialien für die Herstellung von Flügeln von Windenergieanlagen gewonnen.

 

Mit unterschiedlichen Medien umkreisen die künstlerischen Arbeiten von Benjamin Beßlich das Thema Natur und das Verhältnis des Menschen zur Natur. Die fragile Installation mit Holzdruck auf Glas lässt den Umgang mit Natur anklingen. Bei den Objektbildern „Japanischer Knöterich“ standen am Anfang des Gestaltungsprozesses das Naturmaterial und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Werner Henkel zeigt Werke mit Schmetterlingsflügeln. Der lateinische Name Lepidoptera bedeutet Schuppenflügler. Geschuppte, pigmentierte Flügel in all ihrer Zartheit, Zerbrechlichkeit, Vielfalt und Schönheit sind das Material für Henkels Kunst. Er fügt die Flügel in neuen Ordnungen und Mustern zu facettenreichen neuen Gebilden und Formationen zusammen; mit spielerischem Reichtum, wenn er z.B. Flügel und Buntstiftspäne in Mimikry-Manier zusammenfügt, schwarzweiß gemusterte Flügelfragmente zu muschelartigen Gebilden formt oder nur noch die Flügelschuppen auf dem Papier schweben, ein Bild der Leichtigkeit und Vergänglichkeit des Sein.

 

Vernissage: Sonntag, 4. Mai 2018, 18 Uhr

Ausstellung bis Sonntag, 3. Juni 2018

Sonntag, 27. Mai 2018, 16 Uhr: Künstlergespräch