Ausstellung | Resonanzen | 11.10. - 10.11.2019

Die Ausstellung ist Di., Sa. und So. geöffnet von 15 - 18 Uhr


Über die Künstler*innen

 

Friederike Latzko wird 1959 als erstes von 4 Kindern, in einer Kleinstadt bei Köln geboren. Sie hat das Glück, da ihr Vater als Kirchenmusiker, Komponist und Maler tätig ist, in einem äusserst liberalen und künstlerischem Umfeld aufzuwachsen. Nach dem Abitur folgt ein Studium an der Musikhochschule Köln und der Hochschule der Künste Berlin mit Hochschulabschluss.

1980 gründet sie mit befreundeten Studenten in Berlin Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, deren Solobratschistin sie bis heute ist.

Ab 2004 studiert sie an der Internationalen Academy of Arts bei Prof. Jürgen Waller.  Auf ein Sabbatical in Vallauris (Südfrankreich) folgen  mehrere Ausstellungen.

Im Sommer 2011 richtet die Internationale Academy of Arts ihr eine erste Einzelausstellung in der Villa Lesmona aus.

An der Kunstakademie Bad Reichenhall besucht sie Meisterkurse bei Alfred Darda (München).  Ihre musikalische Karriere ist ohne das freie Arbeiten im eigenen Atelier (Hohentorshafen Bremen) nicht mehr zu denken....

 

Bei den Skulpturen von Hans-J. Müller steht die Figur im Mittelpunkt der bildnerischen Darstellung. Es handelt sich um schemenhafte Figuren in Holz, Bronze oder Stein, zum Teil farbig gefasst .Die Körper bleiben reduziert auf die Kontur von Kopf und Rumpf, ohne Feinschliff in der Darstellung der Körperlichkeit, die Oberfläche ist rau, selbst die Gesichter unter den kahlen Schädeln entbehren individueller Züge, jenseits jeglicher Chatakteristik. Allein ihre Positur erzählt von ihrer Befindlichkeit, von ihrem Streben oder Straucheln, von Zögern oder Vorantreiben, von Gemeinschaftlichkeit oder Alleinsein. Die Polarität von Sockel und Körper, von Künstlich-Architektonischem und Natürlich-Körperhaften verschmilzt in den Skulpturen zu einer Einheit, die sich in ihrer Wesenheit gegenseitig bedingt. Dennoch sind die Figuren Müllers besonders gegenwärtig, unverrückbar und stoisch, als genüge ihnen ihr Dasein, auch ohne Bewegung, ein bisschen wie im Sinne einer Entschleunigung, die dem Blick auf die Kunst gerade in der heutigen Zeit Not und gut tut.