Braskiri | Killing the Mozarella | 23.11.2018 | 20:00 Uhr


Konzert | Braskiri | Killing the Mozzarella

Wie killt man einen Mozzarella und warum - in aller Welt - nennt man eine CD so? Dirk Balthaus, Pianist des Quartetts Braskiri, weiß es. "Die Idee kam von Bert Lochs, einem Trompeter und Flügelhornspieler, mit dem ich seit mehr als 20 Jahren Musik mache. Er hat das Stück geschrieben. Eigentlich schreibt er ständig Irgendetwas, weil er Szenen aus seinem Leben in Musik übersetzt. Als er durch Italien tourte, schwärmte er von einem Mozzarella, den er in Neapel genießen durfte. Er fand es lustig, ein Stück über das Öffnen einer Mozzarella-Packung zu schreiben. Wie man zum Messer greift, in die Packung hineinsticht und das Wasser heraus spritzt. So, dachte er wohl, killt man einen Mozzarella."

Killing the Mozzarella, humorvoll und mit Ecken und Kanten, ist nur ein Stück auf dem gleichnamigen Album. Capriccioso ist in der gleichen Zeit entstanden - im Süden Italiens. Mit der feinen, mehrstimmigen Melodieführung könnte es eine Reflektion des

neapolitanischen Straßenlebens sein, in dem alles passieren kann.

 

Über die Band

Die beiden Bandleiter Dirk Balthaus und Bert Lochs arbeiten schon seit Anfang der 90 Jahre des letzten Jahrhunderts an der Entwicklung und Verbreitung ihres noch immer wachsenden Oeuvres. Nach dem ersten Quintett, den ersten Cd’s “Tales of the frog” und “The Healing” vereinte sich das Tandem nach einem kurzen Intermezzo mit anderen Projekten und schmiedete neue gemeinsame Pläne. Loch’s abenteuerliches, lyrisches Spiel und Balthaus feinsinnige, facettenreiche Klangfarben

ergänzen sich wunderbar und erzeugen eine faszinierende Klangwelt.

Ihr jüngstes, internationales Projekt Braskiri wurde 2014 gegründet. Der illustre Schlagzeuger Wim Kegel wurde für die Band gewonnen und aus Norwegen kam der junge Tubavirtuose Steffen Granly dazu. Mit ihrem in 2015 erschienen Album “Killing the Mozzarella” (Berthold Records, Bremen) bewiesen sie, dass Lyrik, Groove und freie Improvisation einander nicht ausschließen, sondern einen ganz neues und frisches Konzept formen können. Nach einer erfolgreichen Tour durch die Niederlande und Deutschland richtet sich die Band jetzt auf Festivals und Clubs in Europa.

 

Pressestimmen zum Album:

Monumentales Ensemble Spiel.”

Das Album auf dem sie die Jazztradition in Flammen aufgehen lassen...”

Braskiri spielt mit technischer Brillianz und emotionaler Tiefe.”

 

Bert Lochs - Trompete | Dirk Balthaus -Piano/Fender Rhodes | Steffen Granly - Tuba | Wim Kegel - Schlagzeug