Konzert | Frank Wingold | 11.09.2021 | 20.00 Uhr


Frank Wingold studierte Jazz und klassische Gitarre am renommierten Hilversum Conservatorium in den Niederlanden. Heute lebt er in Köln. Er ist Professor für Jazzgitarre an der Hochschule Osnabrück und Lehrer für Jazzgitarre am Prins Claus Conservatoire Groningen in den Niederlanden.

 

Als langjähriger Erzeuger eigener Trio- und Quartett-Musik, gefragter Sideman und Gründungsmitglied der Band Underkarl hat sich nun auf des wesentliche konzentriert: die Gitarre, bei ihm mit sieben Saiten, einer zusätzlichen tiefen Bass-Saite, puristisch und schnörkellos, ohne Effekte und ohne Loops. Zwei Gitarren, Nylon und Stahl, zwei Seiten einer musikalsichen Seele: zum einen Stücke basierend auf Standards und Originals, jedes eine musikalische Insel für sich selbst und extrem unterschiedlich voneinander. Dazu ein New-Orleans-Marching-Band-Tune sowie hin und wieder eine Eigenkomposition. Zum anderen freie Improvisationen, musikalisches Sinnieren, Nachdenken in Tönen, mit viel Raum und Zeit. Sologitarre jenseits von Klischees, voller Synchronizität, Vielschichtigkeit, impressionistischer Klangfarbe, Leidenschaft und Dynamik.

 

 

 

 

 

Gitarrenkunst jenseits irgendwelcher Frickelei“ (Jazzthetik 05-06/2021)

[…] so reiche, »orchestrale« Sologitarre zu spielen, ist eine von immer mehr Gitarren-Connaisseurs und -Gourmets höchst wertgeschätzte, weil seltene Kunst.“ (JazzPodium 05/2021)

Ein Fest für Gitarren-Aficionados“ (Jazzthing 04-05/2021)

Schon nach wenigen Takten ist man schier überwältigt von der orchestralen Dichte und »Vielstimmigkeit« seiner verwegenen Klangarchitekturen, die teilweise im rasenden Tempo Melodie, Harmonie und Basslinie akrobatisch ineinander weben, so wie man es auf einem

 

live gespielten Soloinstrument noch nicht gehört hat.“ (hifi & records 2/2021)

 

Eintritt: 12,00 Euro. Anmeldung erforderlich.

Einlass nach den aktuellen Coronabedingungen: Genesen, Geimpft, aktuell Getestet.