Konzert | Gabriele Banko Trio | 15.02.2019 | 20:00 Uhr


Das Gabriele Bank Trio präsentiert das Programm „Sehnsucht – von Knef bis Alexandra“, Lieder für eine abgrundtiefe Stimme.

„Für mich soll’s rote Rosen regnen“, “Mein Freund der Baum“ und “Kann denn Liebe Sünde sein?“ sind nur einige Lieder, deren Interpretinnen allesamt mit charakteristisch tiefen Altstimmen aufwarten konnten.

Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Hildegard Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, das Pathos der Zarah Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lale Andersens ewiges Warten unter der Laterne – Sängerin Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder jener Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit. Gelegentlich müssen die Cellistin Lynda Cortis und der Pianist Johannes Grundhoff einschreiten, wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht.

In der Quakenbrücker Volksschule bekam Gabriele Banko jedes Mal nach dem verhassten Vorsingen am Ende des Schuljahres eine eher schlechte Note. Selbst die Großmutter konnte Jahre später ihren kleinen schwermutsverhangenen Liedern zur Gitarre nichts abgewinnen. „Du hast ‘ne Stimme wie ein Saufbold!“ soll sie ausgerufen haben. So ermutigt gewann sie mit 18 Jahren den 2. Preis beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin. Sie studierte Gesang an der Frankfurter Musikhochschule.

Seit einer Dekade ist sie nun schon mit Johannes Grundhoff vom Bremer Kaffeehausorchester in Sachen prallbunter Chanson-Abende unterwegs. Hier singt sie nun die Lieder, die sie schon als Kind, trotz oder gerade wegen ihres Basses, inbrünstig am Radio mitbrummte.

Lynda Cortis sorgt mit ihrem Cello für die nötigen Seufzer und den samtenen Schmelz.

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.