Konzert | Matias de Oliveira Pinto, Cello| Claudia Buder, Akkordeon

Harmonie in Klang und Form | 06.11.2021 | 20.00 Uhr


Prof. Matias de Oliveira Pinto,  Musikhochschule Münster Westfälische Wilhelms Universität, Universität der Künste Berlin.

In São Paulo, Brasilien als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. Schon in früher Kindheit erhielt er Klavierunterricht, später Cellounterricht und wurde bereits mit 18 Jahren, noch Schüler von Prof. Zygmunt Kubala, Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Curitiba (Brasilien). Noch im selben Jahr folgte ein Meisterkurs bei Aldo Parisot und ein erfolgreicher Wettbewerb, der ihm ein Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung einbrachte. In Europa folgte das Studium bei Prof. Eberhard Finke (1.Solocellist der Berliner Philharmoniker) sowie ein zweijähriges Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest bei Prof. Csaba Onczay. Weitere Meisterkurse bei Antonio Meneses, Gerhard Mantel, William Pleeth und Paul Tortelier.

Viele Konzertreisen führten Matias de Oliveira Pinto durch Südamerika, Europa, USA, nach Japan, Australien und nach Neuseeland in welchen er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Pädagoge tätig war. Matias de Oliveira Pinto ist in vielen internationalen Festivals aufgetreten.
In Berlin ist er regelmäßig auch in den wichtigsten Konzertsälen der Stadt zu hören.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist Matias de Oliveira Pinto ein gefragter Cellopädagoge. Seit 1991 unterrichtet er u.a. an der Berliner Musikhochschule (UdK - seit Sommersemester 2005 als Gastprofessor). Zum Sommersemester 2005 ist er einem Ruf an die Musikhochschule Münster gefolgt. Er leitete bereits viele Violoncello- und Kammermusikkurse in Deutschland, Frankreich, Brasilien, USA und Japan.

 

Claudia Buder, geboren in Leipzig, ausgebildet in Weimar und Essen, spielt, lehrt und lernt mit wachsender Begeisterung.2009 eröffnete sie die Fachrichtung Akkordeon an der Hochschule für Musik in Münster. 2018 erhielt sie eine Professur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Die Musikerin ist fasziniert von der Vielseitigkeit ihres Instruments und erkundet somit unterschiedliche künstlerische Genres. Klingende Erfahrung sammelte sie im Spiel mit über 30 Ensembles und Orchestern, u.a. mit dem Ensemble Ascolta, dem Ensemble Modern sowie dem Ensemble Resonanz. Als Solistin gastierte sie u.a. bei der Königlichen Philharmonie Stockholm, den Wiener Philharmonikern und dem BBC Symphony Orchestra bei den Proms und arbeitete mit Dirigenten wie George Alexander Albrecht, Kent Nagano, Andris Nelsons und Jonathan Stockhammer zusammen. In Zusammenarbeit mit den Komponisten HK Gruber, Georg Katzer, Steffen Schleiermacher sowie den Komponistinnen Rebecca Saunders und Annette Schlünz u.a. brachte sie zahlreiche Kompositionen zur Uraufführung. Claudia Buder’s Herz schlägt für die Kammermusik – mit dem Ensemble „klangwerk am bauhaus“ realisiert sie kreative Programme in unterschiedlichsten Besetzungen. Das Leben lehrt Improvisation: Markus Stockhausen inspirierte sie zu Inventionen auf dem Weg zur intuitiven Musik. En avant!


PROGRAMM

 

Georg Muffat (1653 - 1704)

Ciacona

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Suite Nr. III C-Dur BWV 1009

Prélude - Allemande - Courante - Sarabande - Bourrée I / II / I - Gigue

 

Conrado del Rosario (*1958)

Traces (2000)

 

Jesus Guridi (1886-1961)
Tres Canciones Castellanas

 

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Heitor Villa-Lobos (1885 - 1959)

Canto Da Nossa Terra

 

Francis Poulenc (1899 – 1963)

Suite française

Branle de Bourgogne - Pavane - Petite marche militaire - Complainte - Branle de Champagne - Sicilienne - Carillon

 

Manuel de Falla (1876 - 1946)

Siete Canciones Populares Españolas

El paño moruno - Nana - Canción - Polo - Asturiana - Jota

 

 

Eintritt: 12,00 Euro. Anmeldung erforderlich.

 

Einlass nach den aktuellen Coronabedingungen: Genesen, Geimpft, aktuell Getestet.