Konzert | Radialquartett | ........... WIRD VERSCHOBEN ...........


Von einem gemeinsamen Gedanken ausgehend, der Idee, Musik zusammen erleben und mit anderen teilen zu wollen, begeben sich die vier Musikerinnen auf eine gemeinsame musikalische

Reise, auf der sie nicht nur die großen Werke der Quartett-Literatur, sondern auch sich gegenseitig kennenlernen. Vier befreundete Musikerinnen, die zum einen ihren eigenen, individuellen Weg suchen, sich also vom Mittelpunkt ausgehend strahlenförmig in unterschiedliche Richtungen bewegen, und andererseits durch die Freiheit zur Individualität immer wieder gerne zum Mittelpunkt – der Freude am gemeinsamen Musizieren – zurückkehren. Dabei spielt die Offenheit für verschiedenste Wege des kreativen Prozesses der musikalischen Arbeit eine entscheidende Rolle. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten  sind endlos und erlauben,  die gemeinsame Liebe zur Musik, und vor allem der Kammermusik, zu erleben.

 

Im Rahmen der anlässlich des Beethoven Jahres entstandenen Kammermusikreihe in der Villa Sponte, eröffnet das RadialQuartett diese mit einem kontrastreichen Programm. Das Quartett eröffnet den Abend mit dem Streichquartett in c-Moll, Op.18 Nr.4. Dieses Quartett von L. v. Beethoven, dem heute unumstrittenen Meister seiner Zeit, blieb für sechs Jahre seines Schaffens das einzige Streichquartett in Moll und wurde damals als „sicherlich das problematischste Werk des Op. 18“ kritisiert.

 

Neben diesem führt Ramon Bischoffs „quadrupolartiy“ das Quartett auf ganz neue Ebenen – die Musikerinnen spielen auf verstimmten Saiten, erzeugen sphärische Klänge und lösen sich stellenweise von einem klar definierten Puls. Es werden neue und fremde Klänge gefunden, mit

denen unsere Ohren noch nicht vertraut sind und wodurch Hör- und Spielgewohnheiten aufgebrochen werden. Das Altgewohnte rückt in den Hintergrund während sich neue Klangdimensionen eröffnen.

Das erste Streichquartett von Sergei Prokofiev bildet dazu die passende dritte Komponente. Vom ersten Ton an fordert es sowohl Interpreten als auch Zuhörer. Es rückt den Rhythmus wieder in den Vordergrund und befördert Spieler und Zuhörer mit einem Schlag zurück in die Realität.

 

Programm:

Ludwig van Beethoven

Streichquartett c-Moll, Op.18 Nr.4

Ramon Lars Bischoff (*1993)

Streichquartett Nr.1: „quadrupolarity“ (dt. Uraufführung)

- PAUSE -

Sergei Sergejewitsch Prokofiev (1891 - 1953)

Streichquartett Nr. 1 h-Moll, Op.50

 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.