Diese Veranstaltung fällt krankheitsbedingt aus und wird zu einem anderen Zeitpunkt wiederholt.


Gedehnte Zeit -  Satie, Glass, Pärt, Mompou und Messiaen

Michael Rettig (Klavier) und Clovis Michon (Cello) 


Sie kommen aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen, sind geprägt von westlicher Moderne oder östlicher Tradition und vermessen doch alle die Magie von Einfachheit und Wiederholung. Die Zeit wird gedehnt oder scheint still zu stehen.
Erik Satie, der in jüngster Zeit wieder eine Renaissance erlebt, hat sich einen Kinderblick auf die Welt bewahrt: klar, schlicht und frei von Dramatik. Arvo Pärts Glockenstil entführt in spirituelle Räume der Reinheit und Stille. Philip Glass repetitive Musik entfaltet eine fast hypnotisch-pulsierende Wirkung. Federico Mompous "Cants magics" entführen in die Geheimnisse seiner katalanischen Kindheit. In Olivier Messiaens langsamem Satz aus seinem berühmten, in deutscher Kriegsgefangenschaft komponierten "Quatuor pour la fin du temps" erscheint die Zeit aufgehoben, nicht mehr von dieser Welt.
Satie: "Gnossiennes", (bearbeitet für Klavier und Cello), Pärt: "Spiegel im Spiegel" für Cello und Klavier, Glass: "Metamorphosis 1-3" (bearbeitet für Klavier und Cello), Mompou: "Cants magics" (bearbeitet für Klavier und Cello), Messiaen: "Louange a l'immortalite de Jesus" für Klavier und Cello.